Bei frostigen Temperaturen kam es am Sonntag zum Topduell zwischen dem punktgleichen Tabellenersten und -zweiten. Für die Spielgemeinschaft Gießelhorst-Hüllstede-Langebrügge ging es auswärts nach Westerstederfeld-Ihorst. Erst mit dem Abwurf hatte man die Gewissheit, dass ausreichend Werfer zur Verfügung standen.

Die 1. Holz kontrollierte den Wettkampf und ließ nichts anbrennen. Zur Wende führte die Gruppe mit 2 Schoet. Auf der Rücktour wurde die Führung zwischenzeitlich bis auf 4 Schoet hochgeschraubt. Diese konnte aber nicht bis zum Ende gehalten werden. Der Gegner nutzte seine Streckenkenntnisse. Dennoch wurde mit 2 Schoet und 99 Meter gewonnen.

Die 2. Holz trat gegen die beste Einzelgruppe der bisherigen Saison an. Bis zur Wende wurde gut gegengehalten. Die Rückstand lag bei 2 Schoet. Nach der Wende leistete der Gegner sich den ein oder anderen Fehler. Gepaart mit eigenen starken Würfen, schmolz der Vorsprung. Mit dem letzten Durchgang ging die Gruppe sogar in Führung und gewann mit 1 Schoet und 20 Meter.

Auf der Hintour hatte die 1. Gummi viele gute und platzierte Würfe. Zur Wende lag man mit 1 Schoet vorne. Auf der Rücktour wurde die Führung mit weiteren starken Würfen gegen einen starken Gegner auf 2 Schoet ausgebaut. Leider machte ein sehr schlechter Durchgang diese Führung kaputt und Westerstederfeld-Ihorst ging sogar mit 1 Schoet in Führung. Dieser konnte zum Ende wieder kaputt gemacht werden und die SG gewann knapp mit 115 Metern.

Ebenfalls knapp lief es bei der 2. Gummi. Lediglich ein paar Meter trennten die Werfer zur Wende. Auf der Rücktour blieb der Druck der Heimmannschaft groß und auch hier wurden die Streckenkenntnisse ausgenutzt. Am Ende musste man sich mit 2 Schoet und 44 Metern geschlagen geben.

Mit sehr guten Leistungen holten die Werfer aus Gießelhorst-Hüllstede-Langebrügge einen knappen, aber wichtigen Auswärtssieg gegen einen direkten Konkurrenten (2 Schoet und 40 Meter). Nun steht die Mannschaft an der Tabellenspitze und hat bezüglich der weiteren Saison alles in eigener Hand. Am 21. Januar geht es Zuhause gegen Dänikhorst weiter.

Fleu herut

Jochen